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Todesdrohung des palästinensischen Journalistenverbandes gegen bahrainische Journalistin

Ahyesa Ahmed Al Sayed, Journalistin aus Bahrein berichtete über den Friedensprozess mit Israel. Der palästinensische Journalistenverband drohte deshalb, ihre Kinder umzubringen. Mit einer fokussierten Aktion soll der Deutsche Journalistenverband bewogen werden, Solidarität mit Ahdeya Ahmed Al Sayed zu zeigen und den palästinensischen Journalistenverband zu verurteilen.


Wir haben den Deutschen Journalistenverband (DJV) hingewiesen und gebeten, seine internationales Renommee einzusetzen und sich hier entsprechend zu äußern. Emails an den DJV bitte an den Bundesvorsitzenden Prof. Dr. Frank Überall: djv@djv.de.


Hier unser Schreiben:


Sehr geehrter Herr Kollege (Anrede ok?),

am 05. August 2020 signierten Sie die Anteilnahme des DJV an den möglicherweise von der Explosion in Beirut direkt betroffenen Kolleginnen und Kollegen. Dies zeigt einmal mehr die weit über Grenzen reichende Empathie und Solidarität des DJV.

In jüngster Zeit wird die bahrainische Kollegin Ahdeya Ahmed Al Sayed vom Palestinian Journalists Syndicate bedroht, weil sie über das Friedensabkommen mit Israel berichtete. Die besondere Perfidie der Drohung liegt in der Andeutung, man könnte Ihre Kinder umbringen.

Als Politologe und freier Journalist bitte ich Sie im Namen vieler Kolleginnen und Kollegen, Solidarität mit Ahdeya Ahmed Al Sayed zumindest zu äußern. Sie würden die Hemmschwelle vor einem tätlichen Angriff erhöhen, wenn der DJV mit dem Gewicht seiner Reputation die Drohung des PJS verurteilt.


In der Hoffnung auf Ihre Zustimmung verbleibe ich

Mit kollegialen Grüßen

Dipl.sc.pol. Leo Sucharewicz

Demokratie und Information e.V.

Strategie und Kommunikation